Bessere Schulleistungen durch ICT?

Die grössere Verfügbarkeit von ICT oder deren vermehrter Gebrauch bringt keinen positiven Effekt, aber…

In der PISA-Studie wird neben den Lese- und Mathematikkompetenzen unter anderem periodisch die Selbsteinschätzung der ICT-Kompetenzen von 15-Jährigen erfasst. Zwar lässt sich nicht feststellen, ob die Selbsteinschätzung mit den effektiven Kompetenzen korreliert, allerdings lassen sich inzwischen Aussagen zum Mediengebrauch im Schulunterricht machen. So bringt alleine eine grössere Verfügbarkeit oder vermehrter Gebrauch von ICT im Unterricht keinen positiven Effekt auf andere schulische Kompetenzen wie zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen. Ein negatives Ergebnis wird erzielt, wenn ICT herkömmliche Lerntechniken ersetzt, die der Technologie überlegen gewesen wären und umgekehrt, wenn ICT nicht eingesetzt wird, obschon sie den herkömmlichen Lerntechniken überlegen gewesen wäre. Ein positives Resultat ergibt sich, wenn der Einsatz digitaler Technologie auch mit einer Änderung des Unterrichts (Methode, Stil, Aufbau) verbunden ist. So lassen sich sogar bessere schulische Leistungen erzielen.

Quelle: Bildungsbericht Schweiz 2018, S. 91, Abb. 85.

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